1. Kenntnis über den Markt vor Ort
Gute Immobilienmakler wissen über den Wettbewerb am Ort genauestens Bescheid, kennen die Markt- und Preisentwicklung vor Ort und können somit die Immobilie bestens bewerten und den Kunden, Käufern wie auch Verkäufern, ausreichende Informationen sowie alle relevanten Dokumente zum Verkauf liefern.

2. Fachliche Qualifikationen
Ein professioneller Immobilienmakler sollte in einem der Berufsverbände Mitglied sein, z. B. beim IVD, der Makler nur mit bestimmten Voraussetzungen aufnimmt. Des Weiteren geben die Berufsabschlüsse wie z. B. Betriebswirt Grundstücks- und Wohnungswesen, Berufsabschlüsse wie Immobilienkauf-mann/-frau sowie Kaufmann/-frau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft oder gar immobilienspezifische Studiengänge ein weiteres Signal für einen guten Makler und seine Fachkompetenz.

3. Fachgebiet
Jeder Makler sollte sich auf einen Immobilientyp spezialisiert haben. Darum sollten Käufer bei der Auswahl darauf achten, dass sie einen passenden Makler für ihr Objekt auswählen und keinen „Alleskönner“ nehmen.

4. Ermittlung des Objektwertes
Bei der Ermittlung des Wertes des Objektes sollte ein Makler sich genügend Zeit nehmen und Attribute wie Baujahr, Gebäudezustand, Energieeffizienz und Sanierungsstaus berücksichtigen.

5. Referenzen
Ein Makler sollte seinen Kunden Referenzen vorzeigen können, z. B., welche Objekte er schon verkauft hat. Zudem sollte er seinen Kunden die Möglichkeit geben, sich bei seinen früheren Kunden über ihn zu informieren, und somit genaue Auskunft über seine Leistung zu erhalten.

6. Vertragliche Vereinbarungen sowie Leistungen
Ein seriöser Immobilienmakler listet sein Leistungsspektrum genau auf und informiert den Kunden über den bevorstehenden Aufwand, Ablauf, Vermarktung sowie anfallende Kosten im Zuge des Immobilienerwerbs, wie z. B. die Makler-Provision, Grunderwerbsteuer oder Notarkosten. Dabei sollten alle Leistungen sowie Details zu Kosten oder Laufzeit in einem schriftlichen Vertrag dokumentiert sein. Zudem arbeiten vertrauenswürdige Makler ausschließlich auf Erfolgsbasis, d. h. dass sie nur bei einer erfolgreichen Vermittlung ihre Provision erhalten.

7. Versicherung
Da selbst einem erfahrenen Makler ein Fehler passieren kann, dass er z. B. bei der Erstellung des Inserats beim Preis eine 0 vergisst und so das Objekt für 20.000 € anstatt 200.000 € anbietet, sollte jeder Makler eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung besitzen, um seine Kunden in solchen Fällen vor möglichen Schäden zu schützen.

8. Individuelle Beratung und Vertrauenspersonen

Ein kompetenter Makler redet erst ausführlich über die Bedürfnisse, Wünsche und finanzielle Lage des Kunden, bevor er ihnen seinen Vorschlag, beispielsweise für den Kaufpreis des Objektes, unterbreitet. Des Weiteren klärt er seinen Kunden über alle möglichen Risiken sowie Einwände auf. Da er den Markt genauestens kennt, weiß er, was zu tun ist, um die Immobilie erfolgreich zu vermitteln und besteht niemals auf einer Vorauszahlung für seine Dienste.

9. Kein Zeitdruck während der Beratung
Gute Immobilienmakler nehmen sich bei jedem einzelnen Kunden ausreichend Zeit für die Beratung oder Besichtigung . Zudem wird er niemals einen Kunden unter Druck setzen, sondern dem Kunden genug Zeit geben, um das Angebot oder den Vertrag zu prüfen. Auch gegen die Einschaltung eines Sachverständigen oder Rechtsanwaltes für die Überprüfung des Preises des Objektes oder der Verträge hat ein Makler nichts einzuwenden.