Im Westen des Kölner Stadtgebietes im Bezirk Lindenthal liegt Köln-Widdersdorf. Warum dieser Stadtteil sowohl viele junge Familie, als auch Rentner anspricht, verraten wir Ihnen in unserem informativen Blogbeitrag über Widdersdorf, das Dorf in der Großstadt.

In den letzten Jahren hat sich viel getan im dörflichen Widdersdorf. Das große Neubaugebiet „Prima Colonia“ der Amand GmbH & Co. KG mit über 1200 Wohneinheiten sorgte fast für eine Verdoppelung der Einwohnerzahlen von Widdersdorf. Hier wurden zwischen 2007 und 2015 auf über 132 Hektar Ein- und Zweifamilienhäuser erbaut. 9 verschiedene „Viertel“ sind entstanden, jedes mit einem unterschiedlichen Konzept und Architektur. Zusätzlich sorgte der Bauherr, der selbst in einem der Neubauten wohnt, für eine angenehme Wohlfühlatmosphäre in dem „neuen“ Stadtteil, indem er z.B. einen Golfplatz, einen Sportplatz, eine Grundschule, ein Pflegeheim, einen Supermarkt und viele weitere Geschäfte des täglichen Bedarfs errichtete. Zusätzlich ließ er schon die ersten Bäume in dem Gebiet pflanzen, als die ersten Häuser grade erst fertig geworden sind. Dies sorgte ebenfalls dafür, dass die alteingesessenen Bewohner Widdersdorfs, dieses riesige Bauprojekt zumindest duldeten. Und das ist auch das übergeordnete Thema unseres Blogbeitrages über den Generationswechsel den Widdersdorf zurzeit durchläuft.

Vor dem Bau der gigantischen Siedlung lebten in Widdersdorf die Kölner, die vor 40 Jahren selbst in Widdersdorf gebaut haben und sich an das ruhige Leben außerhalb der Stadt gewöhnt haben. Sie haben Kinder großgezogen, die Kinder sind ausgezogen und nun wollen sie die Ruhe genießen. Da kamen die großen Kräne und Bagger natürlich unpassend und zerstörten den alteingesesseen Widdersdorfern das ruhige „Dorfleben“. Hierfür wurde von einer Bewohnerin Widdersdorfs ein Verein ins Leben gerufen, der Jung (Neu) und Alt verbinden soll.

Im Neubaugebiet wohnen dagegen viele junge Familie, die ihre Kinder abseits des Trubels der Innenstadt großziehen möchten. Eigentlich genau wie die alteingesessenen Eigentümer die vor 30 – 40 Jahren dort hingezogen sind. Doch die meisten Leute haben Angst vor einem Wandel des Stadtteils. Ist ja auch verständlich, wenn man sich über Jahre an das „Dorfleben“ gewöhnt hat und sich das Dorf innerhalb weniger Jahre mal eben verdoppelt. Drei Jahre nach Bauschluss ist nun die altbekannte Ruhe wieder eingekehrt und die Menschen haben sich an die „Neuen“ gewöhnt. Widdersdorf ist immer noch das, was es noch 2007 war. Ein kleiner Stadtteil am Rand der Großstadt mit dörflichem Charakter.

Doch auch das zieht weiterhin die Menschen an und so steigen, wie im gesamten Großraum Köln, auch in Widdersdorf die Immobilienpreise weiter an.

 

Kaufpreise Immobilien in Widdersdorf

Der Quadratmeterpreis für ein Einfamilienhaus in Widdersdorf liegt durchschnittlich bei ca. 3.800 €. Neubauwohnungen sind im Schnitt etwas günstiger, liegen aber auch bei rund 3.300 €/qm.

Bestandsimmobilien sind mit 2.700 € pro Quadratmeter etwas preisgünstiger, aber auch im Vergleich zu den letzten drei Jahren stark gestiegen.

 

Mietpreise Immobilien in Widdersdorf

Der durchschnittliche Mietpreis für Bestandsimmobilien in Widdersdorf liegt bei über 9,50 € pro Quadratmeter. Hochpreisiger sind hingegen die Mietpreise für Neubauimmobilien. Für ein neugebautes Mietobjekt wird eine Miete in Höhe von ca. 12 € pro Quadratmeter Wohnfläche aufgerufen.

 

Immobilienmakler in Köln – Widdersdorf

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Wenden Sie sich gerne an Wohngold Immobilien, wir helfen Ihnen gerne weiter.
Ihr Wohngold-Immobilien Team