Ausreichendes Lüften ist nicht nur gegen Schimmelbildung und zu hohe Feuchtigkeit wichtig, sondern auch für die Verbesserung der Luftqualität, die dadurch verbessert wird.
Durch das permanente Atmen in geschlossenen Räumen wird die frische Luft schnell verbraucht. Zudem entstehen durch Textilien, Rauch, Gerüche aus Küche und dem WC, Stoffe, unter anderem auch
CO2. Durch einen Luftaustausch werden diese Stoffe durch frische Luft von Draußen ausgetauscht.

Warum ist richtiges Lüften so wichtig?

Zu hohe Luftfeuchtigkeit bietet Hausstaubmilben und Sporen von Schimmelpilzen beste Voraussetzungen, um zu gedeihen. Dies kann im schlimmsten Fall Asthma und weitere Krankheiten bei den Bewohnern von befallenen Räumen hervorrufen.

Mit einem Luftaustausch wird die abgestandene feuchte, Luft durch frische klare Luft ersetzt. Am effektivsten erfolgt dies durch eine Stoßlüftung mit Durchzug.

Generell ist für uns Menschen die Luftfeuchtigkeit und Luftqualität in Räumen sehr schwer wahrnehmbar, deshalb kommt das Lüften oft zu kurz. Abhilfe schaffen Fühler oder Messer, die die Qualität und Feucht
igkeit der Luft an
eigen und somit an das Lüften erinnern. Zu den gesundheitlichen Aspekten des richtigen Lüftens kommt auch noch der rechtliche Aspekt, denn Mieter von Immobilien sind grundsätzlich dazu verpflichtet, ausreichend zu lüften, um der Feuchtigkeits- und Schimmelbildung entgegenzuwirken.

 

Wie lüfte ich richtig?

Die Fenster permanent oder möglichst oft geöffnet zu lassen ist nicht immer sinnvoll. Gerade wenn es draußen kälter ist und die Heizungen angeschaltet sind, wird sehr viel Energie verbraucht.
Ebenso sollte durch gekippte Fenster nicht versucht werden zu lüften. Ein gekipptes Fenster stellt keinen effizienten Luftaustausch her, vielmehr geht die warme Heizungsluft direkt nach draußen und wird somit verschwendet.
Durch Dauerlüften werden die Wände in Fensternähe kalt und die Luftfeuchtigkeit kann dort kondensieren, was zur Schimmelbildung führt.
Daraus ergibt sich, dass Dauerlüften nicht hilfreich ist.

Regelmäßiges und ausreichend langes Stoßlüften ist die effektivste Art und Weise ein gutes Raumklima zu erzeugen. Dabei sollten die Fenster ganz weit aufgemacht werden und die Heizungen komplett ausgestellt werden.

Wie lange gelüftet werden sollte, hängt von der Jahreszeit ab. In den Wintermonaten sollte eine Stoßlüftung von circa 5 Minuten drei- bis viermal am Tag ausreichen. Im Frühling und Herbst sollte ebenso häufig gelüftet werden, allerdings zwischen zehn und 20 Minuten, je nachdem wie die Außentemperaturen sind. In den Sommermonaten Juni, Juli August ist eine deutlich längere Stoßlüftungszeit zu empfehlen, ebenfalls drei- bis viermal am Tag mindestens 30 Minuten.
Die Häufigkeit und Dauer des Lüftens hängt ebenfalls von der Personenzahl ab, die sich in den Räumen aufhält. Wenn sich mehrere Menschen über einen längeren Zeitraum darin aufhalten, sollte öfters gelüftet werden.

Ist es besonders heiß, sollte trotzdem gut und richtig gelüftet werden. Es ist nicht immer notwendig, eine Klimaanlage zu installieren, die viel Energie verbraucht und damit Kosten verursacht. Wer am frühen Morgen oder späten Abend an heißen Tagen stoßlüftet, kann ebenso einen Durchzug erzeugen, der die Luft austauscht. Am Morgen und Abend sind die Temperaturen an heißen Tagen am geringsten und eignen sich somit, um querzulüften.

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